Meer & Küste

Die Küste von Ibiza ist insgesamt 210 km lang, davon sind etwa 18 km Strand. 56 Strände gibt es insgesamt. Das Wasser an den Pityusen-stränden entspricht den höch-sten Qualitätsansprüchen der EU. Das türkisblaue Nass ist meist umwerfend klar. Nur an der Platja d'es Cavallet werden je nach Windrichtung dunkle Algen angeschwemmt, die einem den Spaß am Schwimmen dann etwas verderben können.
Gays

Ibiza ist ein beliebtes Reiseziel homo-sexueller Männer. Am Abend zeigen die Schwulen in der Carrer de la Virgen in Eivissa unübersehbare Präsenz. Man trifft sich in den Restaurants Pomelo, Il Pavone, Rocky's etc. oder in den Bars Galeria, JJ Bar, GC Bar, Leon Bar, La Nada, Teatro usw. Tische und Barhocker sind draußen links und rechts der engen Gasse aufgestellt, sodass es dort für den unbeteiligten Flanierer kein Entkommen gibt.
 
Essenszeiten
Gegessen wird, wie überall in Spanien, spät. Zu Mittag ab 13 Uhr. Abends fängt das kulina-rische Leben des Ibizenkos etwa um 22 Uhr an. Aber da muss man nicht unbedingt mithalten. Alle Restaurants servieren auch schon vorher.
 
Kulinarisches Lexikon
agua mineral
con/sin gas
Mineralwasser
mit/ohne Kohlensäure
atún Thunfisch
albóndigas Hackbällchen
café solo Espresso
café cortado Espresso mit etwas Milch
café con leche Milchkaffe
calamares Tintenfische
cava Sekt
cerdo Schwein
conejo Kaninchen
dorada Dorade, Goldbrasse
espada Schwertfisch
gambas Garnelen
gazpacho

kalte Gemüsesuppe

jamón Schinken
pollo Huhn
sobrasada Paprikawurst
tortilla Kartoffelomelett
vino tinto Rotwein
vino blanco Weißwein
zumo Saft
   
 
 

Ibiza, die weiße Insel im Mittelmeer: eine Insel mit Traumstränden und ein-samen Küstenstrichen, mit ei-gener faszinierender Kultur und Architektur, mit außergewöhn-lichen Unterhaltungsangeboten für die Familie und den Indi-vidualreisenden, Tag und Nacht und rund um die Uhr. Kein Wunder, dass fremde Mächte die Bauerninsel über die Jahrhunderte hinweg immer wieder heimgesucht haben: die Phönizier in der Antike, Piraten und Räuber - nicht nur im Mittelalter -, Mauren auf Eroberungszügen im christlichen Abendland, die Hippies und der Jetset in den 1960er und 70er Jahren bis hin zu den jugendlichen Clubgängern und Sonnen-anbetern des beginnenden Jahrtausends. Denn Ibiza ist eine Insel der vielen Gesichter, die für jeden etwas Lustvolles bereit hält.

Von Disko zu Disko....

Die Nacht beginnt spät auf Ibiza. Oder sie endet nie. Ganz wie man will. Der Sonnenuntergang ist ein grandioses Spektakel. Also auf nach Sant Antoni an der Westseite der Insel, ins Cafe del Mar, um bei einem Drink dem Ambientmix eines DJs zuzuhören, sich gelassen auf den Abend einzustimmen und dem prächtigen Naturschauspiel zuzusehen.
Die Dunkelheit ist hereinge-brochen, es ist 22 Uhr. Viel zu früh, um sich ins Nachtleben zu stürzen. Ein Abendessen in ei-nem der Landrestaurants auf dem Weg nach Eivissa verkürzt die Zeit. La Plaza in Stanta Gertrudis ist eine gute Wahl, auch die dortige Bar Costa mit bocadilos de jamon und frischem Bier. Oder in entgegengesetzter Richtung bei Sant Josep - eine der Bars aud dem Land, das naif oder Km 5, wo man unter Oli-venbäumen sitzend Musik hören kann. Schließlich geht es in die Altstadt von Eivissa. Zum Rummel an der Carrer Barcelona, um nach den begehrten Flyern (für verbilligten Eintritt in die Disco nebst Freigetränk) oder gar Freitickets Ausschau zu halten (regulärer Eintritt 25-50 €).
Jetzt ist es 2 Uhr morgens und der Weg führt auf die andere Seite des Ha-fens, zum Pascha eine der besten Megadiskos der Welt Am Freitag wenn die DJs des Ministry of Sound aus London auflegen, bleibt kein Bein ruhig. Und wenn die Teperatur sich dem Sie-depunkt nähert, bringen der tropische Garten und die milde Abendluft ange-nehme Kühlung. Der nächste, intimere Tanzpalast liegt nur wenige Schritte entfernt: El Divino. Durch die große Fensterfront sieht man in der Ferne die Lichter der Altstadt. Eine grosse Ter-rasse verlockt dazu, in den weichen Kissen zu versinken, während der sanfte Wind den vom Tanzen überhitzten Körper kühlt. Draiußen ankern die Jachten der Playboy! Wer so etwas nicht besitzt, für den fährt gratis ein Boot vom Divino Cafe (am Fährhafen) hinüber zur Disko (1-3 Uhr, alle 20 Min.).
Dass inzwischen die Uhr 4 Uhr morgens anzeigt, schreckt uns keineswegs. Im Gegenteil! Die beste Zeit bricht erst an! Wir springen zusammen mit anderen Clubgängern in den Diskobus der nachts die westlichen Orte globalen Tanzens auf der Insel verbindet. 5 Km geht die Fahrt Richtung Sant Antoni in die wohl berühmteste Disko der Insel. Ins Privilege.
Hier befand sich das legendäre Ku, der Inbegriff des Diskolebens der 1970er Jahre. Und noch immer bebt die Riesenhalle vom Sound und den tanzenden Tausenden. Mitten in einem Pool befindet sich die Bühne, auf der die DJs ihre Scheiben auflegen.
Seit Jahren ist der Montag mit der sexuell ausgelassenen Veranstaltung Manumission ein Hit unter den Clubfans auf Ibiza. Inzwischen ist es fast 5.30 Uhr, der Tag fängt an, wir sind aber mit der Nacht noch längst nicht fertig. Nur wenige Schritte in Richtung Eivissa wollen wir noch ins Amnesia. Gogo-Girls und -Boys heizen dem Tanzvolk mächtig ein, ebenso die vornehmlich aus England komenden DJs. Wir wollen uns hier nicht losreißen...aber es ist 7 Uhr früh. Die letzten Scheiben verklingen. Aus! Aus? Noch lange nicht! Wir sind auf Ibiza. Insel des Wahnsinns! Insel der Tanzclubs ohne Ende! - Gerade erwischen wir den letzten Diskobus und fahren in Richtung Platja d'en Bossa. Dort öffnet das Space erst, wenn die anderen Megadiskos ihre Tore schließen - um 7 Uhr morgens. Im Innenraum den Tag zur Nacht machen oder auf der Tanzfläche draußen in leichter Bekleidung und Sonnenbrille der ansteigenden Tageshitze trotzen. Der Ort für die Härtesten der Harten unter den Technojüngern. Jetzt könnte es zu Ende sein. Es ist 12 Uhr mittags. Wir trollen uns hinüber. Ans Meer. Schlafen? Am Bora-Bora Disco Beach tost der Bär. Ein bisschen in den Sand gelegt, die DJ-Klänge rollen über einen hinweg und schon treibt es die Tanzwütigen wieder auf die Fläche. Jetzt ist aber der Cillout angesagt. Endgültig. Wenige Kilometer weiter, zur Platja de ses Salines. Am östlichen Ende liegt Sa Trincha, der Strand der jugendlichen In-Szene, wo sich alle um die Strandbude versammeln, um den Ambientklängen des DJs zu lauschen - und um auszuruhen, für die nächste Nacht....